Exkursion zum Bücherberg nach
Katlenburg
am 21. und 22. Mai 2011.

Sieben Große und zwei Kleine!
Eine kleine Rückschau
[Nach einem Text von Katrin Kirchner]
Unterschiedlicher konnten die Teilnehmer der Wochenend-Fahrt der ›Initiative Buchkultur‹ nach Katlenburg und Goslar nicht sein. Eine Familie mit zwei wunderbaren Söhnen, Alexander 8 Jahre alt und Maximilian, 4 Jahre alt. Dazu die Eltern.
Die anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmer: Zwei kulturerfahrene reizende Damen, Freundinnen, die viele solcher Unternehmungen zusammen machen und sich auch selbst genügten.
Zwei Paare, das eine eher schweigend lesend, das andere eher kommunikativ und die Schreiberin dieser Zeilen, krank, hustend und nach Luft schnappend, aber dennoch grundsätzlich guter Dinge.
Katlenburg liegt im westlichen Harzvorland auf einer schmalen Bergzunge und war zu DDR-Zeiten etwa 25 Kilometer von der Staatsgrenze entfernt. Goslar liegt etwa 50 Kilometer nördlich und Göttingen 30 Kilometer südlich von Katlenburg.

beim Morgenmahl
Alle, vielleicht die Kinder ausgenommen, hatten das Ziel, Pfarrer Weskott, den Bücher-Pastor, zu besuchen: auf seinem Bücherberg das Buch ihres Lebens, das ultimative Buch zu finden, das Buch, auf das man schon die Hälfte seines Lebens gewartet hatte. Hatte der Pfarrer doch 1991 in der DDR an die 800 000 Bücher von der Müllhalde, sprich dem Recyclinghof in Leipzig, mit dem Schlachtruf: ›Bücher gehören nicht auf den Müll!‹ gerettet.
Vor den Büchern des mit listigen Äuglein ausgestatteten Pfarrers war die Pflicht in Form einer Kirchenführung zu absolvieren. Krypta, Kirche und das ehemalige Refektorium waren anzuschauen. Vor allem im ehemaligen Refektorium fanden sich in verstörender Vielfalt Monumentalwerke des Künstlers Elshalom (Gottfried) Wieberneit aus dem Ennepetal.
Die Gruppe traute Ohren und Augen kaum, als Künstler Wieberneit im Refektorium erschien und Worte über seine Bilder sprach.
Leider war die Gruppe nicht bereit, sich noch länger von den ersehnten Büchern fern halten zu lassen. Punktum! Dann endlich öffnete sich das Tor eines riesigen, alten Hauses und ein Geruch, wie er nur von Büchern ausgeht, hier gepaart mit feuchtem Staub, schlug den ungeduldig Heraneilenden entgegen. Ein Eldorado!
Endlich die Bücher weiter zu Seite 2
am 21. und 22. Mai 2011.

Sieben Große und zwei Kleine!
Eine kleine Rückschau
[Nach einem Text von Katrin Kirchner]
Unterschiedlicher konnten die Teilnehmer der Wochenend-Fahrt der ›Initiative Buchkultur‹ nach Katlenburg und Goslar nicht sein. Eine Familie mit zwei wunderbaren Söhnen, Alexander 8 Jahre alt und Maximilian, 4 Jahre alt. Dazu die Eltern.
Die anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmer: Zwei kulturerfahrene reizende Damen, Freundinnen, die viele solcher Unternehmungen zusammen machen und sich auch selbst genügten.
Zwei Paare, das eine eher schweigend lesend, das andere eher kommunikativ und die Schreiberin dieser Zeilen, krank, hustend und nach Luft schnappend, aber dennoch grundsätzlich guter Dinge.
Katlenburg liegt im westlichen Harzvorland auf einer schmalen Bergzunge und war zu DDR-Zeiten etwa 25 Kilometer von der Staatsgrenze entfernt. Goslar liegt etwa 50 Kilometer nördlich und Göttingen 30 Kilometer südlich von Katlenburg.

beim Morgenmahl
Alle, vielleicht die Kinder ausgenommen, hatten das Ziel, Pfarrer Weskott, den Bücher-Pastor, zu besuchen: auf seinem Bücherberg das Buch ihres Lebens, das ultimative Buch zu finden, das Buch, auf das man schon die Hälfte seines Lebens gewartet hatte. Hatte der Pfarrer doch 1991 in der DDR an die 800 000 Bücher von der Müllhalde, sprich dem Recyclinghof in Leipzig, mit dem Schlachtruf: ›Bücher gehören nicht auf den Müll!‹ gerettet.
Vor den Büchern des mit listigen Äuglein ausgestatteten Pfarrers war die Pflicht in Form einer Kirchenführung zu absolvieren. Krypta, Kirche und das ehemalige Refektorium waren anzuschauen. Vor allem im ehemaligen Refektorium fanden sich in verstörender Vielfalt Monumentalwerke des Künstlers Elshalom (Gottfried) Wieberneit aus dem Ennepetal.
Die Gruppe traute Ohren und Augen kaum, als Künstler Wieberneit im Refektorium erschien und Worte über seine Bilder sprach.
Leider war die Gruppe nicht bereit, sich noch länger von den ersehnten Büchern fern halten zu lassen. Punktum! Dann endlich öffnete sich das Tor eines riesigen, alten Hauses und ein Geruch, wie er nur von Büchern ausgeht, hier gepaart mit feuchtem Staub, schlug den ungeduldig Heraneilenden entgegen. Ein Eldorado!
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